Die Handlungssysteme des Alltags und der Verteidigung – eine Sollbruchstelle

„Säugetiere“ zu denen ja auch wir Menschen gehören, werden – so eine Theorie – von evolutionär bedingten Handlungssystemen gesteuert. Diese Handlungssyteme beinhalten die grundlegenden Willensimpulse. Sie umfassen alles, was wir begehren, was wir erreichen wollen und daneben eben auch alles, was wir als hinderlich empfinden und somit umgehen möchten.

Unsere oberste Zielsetzung ist das Streben nach Leben, dieses Verlangen drückt sich in den Handlungssystemen des Alltags aus.
Wir forschen, wir spielen, wir gehen Bindungen ein, wir wollen Freunde finden, denn wir sind soziale Wesen und nicht für die Einsamkeit geschaffen, wir wollen essen, …

Werden wir bedroht, wollen wir uns verteidigen. Bei übermäßiger Bedrohung wird aus dem Wunsch zu leben ein Kampf ums Überleben.
Das Handlungssystem Verteidigung, das mit seinen Reaktionen schützt, kommt genau dort ins Spiel. Die evolutionär in uns angelegten Reaktionen auf Gefahr (Flucht, Kampf, Unterwerfung, Erstarrung…) sind hier zu finden.

In beiden Systemen gleichzeitig zu agieren ist von der Natur nicht vorgesehen und somit unmöglich.

Teilung bzw. Trennung (Dissoziation) findet also genau zwischen diesen beiden Handlungssytemen statt.

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